Infografik Userinterfacedesign Nutzungskontext 01

Mit der AEIOU-Methode alle Ereignisse im Umfeld eines Nutzers erfassen.

Der Aufbau der AEIOU-Methode hilft, Struktur in die ersten Beobachtungen zu bringen. Abhängig der Situation macht es Sinn, die Fragen anzupassen.

Zusammenhänge erkennen

AEIOU ist die Abkürzung der englischen Kategorien A – Activities, E – Environment, I – Interaction, O – Objects und U – User. Diese fünf Kategorien helfen bei der Analyse und Recherche die gesammelten Daten und Informationen zu strukturieren und Zusammenhänge zu erkennen.

Vorgehen

Schritt 01

Sammeln Sie Daten und Informationen durch Beobachtungen, Interviews und Recherchen. Nutzen Sie dazu die unten aufgeführten Fragen.

Schritt 02

Ordnen Sie die gesammelten Daten und Informationen. Strukturieren Sie diese in den fünf Kategorien. Tipp: Sie dürfen auch zeichnen – oft sagt ein Bild mehr als Worte.

Schritt 03

Halten Sie Ihre Erkenntnisse fest.

 

A – für Activities

  • Was machen die Personen?
  • Was ist ihre Aufgabe?
  • Welche Aktivitäten führen sie aus?
  • Was passiert vorher und nachher?

E – für Environment

  • Wie sieht das Umfeld der Personen aus?
  • In was für Räumen arbeiten sie?
  • Wie laut ist es in diesen Räumen?
  • Was passiert sonst noch in den Räumen?

I – für Interaction

  • Wie agieren und interagieren die Personen mit dem System?
  • Wie interagieren die Systeme miteinander?
  • Gibt es Schnittstellen?
  • Wie werden die Systeme, Produkte oder Objekte bedient?

O – für Objects

  • Was für Gegenstände und Geräte werden benutzt?
  • Wer benutzt welche Geräte und Gegenstände?
  • In welchem Umfeld werden die Geräte benutzt?
  • In welchem Umfeld werden die Gegenstände benutzt?

U – für User

  • Wer sind die unterschiedlichen Nutzer?
  • Welche Eigenheiten haben die Nutzer?
  • Welche Rollen nehmen die Nutzer ein?
  • Durch was oder wen werden die Nutzer beeinflusst?

Aus der Praxis

Die AEIOU-Methode ist ein einfaches Werkzeug, um rasch Struktur in Beobachtungen zu bringen und eine erste Übersicht zu den Nutzerbedürfnissen und dem Nutzungskontext zu bekommen. Sprechen Sie mit unterschiedlichen Nutzern. Lassen Sie die Nutzer ihr Umfeld und ihre Aktivitäten zeichnen.