Infografik Userinterfacedesign jobs to be done

Mit der Jobs-to-be-done-Methode ein bestehendes Produkt analysieren

Das JTBD-Framework hilft zu verstehen, warum Nutzer ein bestimmtes Produkt verwenden und bereit sind dafür zu bezahlen.

Jobs-to-be-done

Das Jobs-to-be-done-Framework basiert auf der Idee, dass Nutzende immer einen spezifischen «Job» erledigen wollen, wenn sie ein Produkt nutzen. Der Nutzer wählt also dieses bestimmte Produkt, weil es ihm hilft seinen «Job» zu erledigen. Für diese Produkt ist der Kunde bereit etwas zu bezahlen, weil es für ihn nützlich eventuell sogar wertvoll ist.

Vorgehen

Schritt 01

Analysieren Sie ein bestehendes Produkt. Es gilt herauszufinden, welche emotionalen, funktionalen und sozialen Bedürfnisse das Produkt befriedigt, welchen «Job» das Produkt erfüllt. Sobald der effektive «Job» erkannt ist, ist es einfacher die richtigen Mitbewerber zu erkennen.

Wenn Sie das wahre Problem erkannt haben, das von diesem Produkt befriedigt wird, können Sie im nächsten Schritt daraus eine Jobstory formulieren. Das Muster der Jobstory hilft Ihnen die Frage offen genug zu formulieren, damit das ganze Team neue Ideen für die JTBD finden kann.

Schritt 02

Die Jobstory beschreibt ein Kundenproblem oder Bedürfnis, dessen Lösung noch unklar und offen ist. Ausgehend von einer validierten Hypothese (Schritt 01) wir das Problem als Jobstory  nach dem folgenden Muster formuliert.

Wenn ………… (Situation), will ich ………… (Motivation), damit ich ………… (Resultat)

Schritt 03

Jetzt wird das gesamte Team in die Erarbeitung der Lösung einbezogen. Vorteile: Dies gibt dem ganzen Team ein vertieftes Verständnis für das Kundenproblem und oft auch eine grössere Motivation bei der Umsetzung, da jeder bei der Definition der Lösung sich einbringen konnte.