Storyboards im User Centered Design.

Geschichten (Stories) sind ein wichtiges Mittel im Experience Design, um relevante Information zu sammeln und mit anderen Stakeholdern zu teilen. Im Storyboard wir das geschriebene Wort in Bildern umgesetzt. Die gestalteten Bilder machen die Geschichten verständlicher und konkreter.

Was ist ein Storyboard?

Auch wenn Storyboards ihren Ursprung in den Disney-Studios haben, muss man kein Comiczeichner oder Künstler sein, um mittels Storyboard eine Geschichte zu visualisieren. Beim Skizzieren einzelner Elemente oder Funktionen lernen Sie Ihre Ideen noch besser kennen. Diese Designmethode hilft Ihnen auch, die Ideen zu verdichten und verdeutlicht, wer das Produkt wann, wo und wie verwenden wird. Wie bei allen Prototypen ist auch Storyboard eine Methode, um auf eine schnelle Art und Weise Ihre Ideen zu durchdenken und zu überprüfen.

Vorgehen

Schritt 1

Bestimmen Sie mit einem Partner, was sie mit dem Storyboard darstellen und überprüfen wollen. Sie müssen nicht die ganze Geschichte visualisieren. Nutzen Sie das Storyboard, um einen bestimmten Aspekt Ihrer Idee, beispielsweise eine Interaktion, zu testen.

Schritt 2

Skizzieren Sie innerhalb von 10 – 20 Minuten, wie Ihre Idee funktioniert. Zeichnen Sie dafür eine Serie von Bildern, wie bei einem Comic. Dies hilft Ihnen dabei, Ihre Idee auf den Punkt zu bringen.

Schritt 3

(Ver)zweifeln Sie nicht an Ihren Zeichnungsfähigkeiten. Viel wichtiger als ein toll aussehendes Storyboard ist die Denkarbeit zu Ihrer Idee, die Sie beim Visualisieren des Storyboards tätigen. Ehrlich!

Schritt 4

Wenn Sie fertig sind mit dem Storyboard, präsentieren Sie dieses im Team und holen sich Feedback.

Aus der Praxis

Storyboard im User Centered Design

Storyboards werden im User Center Design zur Visualisierung von Szenarien, Jobstories oder Benutzerschnittstellen (User Interfaces) eingesetzt.